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Was ist eigentlich...:

"Unterwerfung"


Der Begriff der „Unterwerfung“ ist von der Sadomasochistenszene, kurz BDSM-Szene genannt, bereits so weit vereinnahmt worden, dass es schwer ist, eine korrekte Definition zu finden. Das Wort „Submission“ (Unterwerfung) steht für den dritten Buchstaben „S“ alternativ zu „Sadismus“.

Wir müssen also trennen:

Die natürliche Unterwerfung im Liebespiel

In der Liebe spielen die Partner, insbesondere Frauen, sehr gerne damit, unterworfen zu werden, wobei Frauen neuerdings auch gerne Männer spielerisch unterwerfen – der übliche Satz wäre „mach mit mir, was du willst“. Hier ist völlig klar, dass man ein Spiel miteinander spielt, das nur kurze Zeit und nur während der Liebe gespielt wird.

Die Unterwerfung im Rollenspiel

Der Unterworfene im Rollenspiel träumt sich in die Rolle hinein, verantwortungslos etwas mit sich geschehen zu lassen. Dies ist die „klassische“ Rolle des Mannes im Nadelstreifenanzug, der sich als Schulmädchen in Frauenkleidern schlagen lässt, sich anal penetrieren lässt oder eine Frau die Zehen leckt. In der Regel verfügen die Frauen und Männer, die so etwas tun, im wirklichen Leben über sehr viel Macht.

Diese Macht hat auch gewisse Rückwirkungen auf den „dominanten“ Teil eine solchen Paares: In Wahrheit übt der Unterwürfige die Macht aus der Unterwerfung heraus aus – es ist ja „sein“ Spiel.

Die Unterwerfung außerhalb des Rollenspiels

Außerhalb von Rollenspielen ist Unterwerfung problematisch: Ob mit oder ohne Sklavenvertrag kommt der Submissive Mensch aus der „Dauerrolle“ des Unterworfenen nicht mehr heraus – auch dann nicht, wenn er es selber will. Dann nämlich treten soziale Folgen ein, die er bei Abschluss des Sklavenvertrages oder der einfachen Unterwerfung nicht ermessen konnte. Er wird deshalb möglicherweise die oder der Gefangenen seiner Rolle oder seiner Situation. Hinzu kommt noch, dass sich „Doms“ oft nicht an gar nichts gebunden fühlen und beispielsweise beliebig viele Fremdbeziehungen eingehen können.

Für den Fall, dass Unterworfene an andere „ausgeliehen“ oder „verkauft“ werden, ist die Grenze überschritten, die jedem Individuum die Menschenrechte garantiert.

Die Unterwerfung unter die Gesetze der Gruppe

In BDSM-Kreisen, in denen Sklavinnen oder Sklaven „vorgeführt“ werden, kann die gemeinsam ausgeübte Gruppenmacht dazu führen, dass der psychologische und tatsächliche Druck zu psychischen Veränderungen führt, die einer Gehirnwäsche nicht unähnlich sind. Solche Phänomene sind aus religiösen Gruppen und Psychosekten inzwischen wohlbekannt, und es wäre ein schwerer Fehler, sie für BDSM-Gruppen auszuschließen.

Synnonyme: Submission? Herkunft: Aus dem Feudalismus.

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Seite zuletzt geändert am 01.03.2008 um 16:29