
Eine Konvenienzehe ist eine Ehe, die "standesgemäß" geschlossen wurde. In der bürgerlichen Gesellschaft war es üblich, dass man auf "Augenhöhe" heiratete. Liebes- und Neigungsheiraten waren ohnehin so gut wie unbekannt, weshalb man versuchte, die Töchter möglichst auf gleichem gesellschaftlichen Stand zu verheiraten. Lediglich das "Hinaufheiraten" wurde bei Frauen akzeptiert.
Die Meinung, dass die Töchter von Angestellten nur Angestellte und die Töchter von Beamten nur Beamte heiraten sollten, hielt sich bis weit in die 1950er Jahre.
In späteren Zeiten sprach man von einer "Vernunftehe" als Gegensatz zu den stark aufkommenden Liebes- und Neigungsheiraten.
Ich lechze nach etwas anderem:
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