
Zitat: "Von dem ihr aber mir geschrieben habt, antworte ich: Es ist dem Menschen gut, dass er kein Weib berühre. Aber um der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann." (Paulus, Apostel, 1. Korinther 7, 1,2.) aus Der Bibel. Die Aussage ist freilich nicht zwangsläufig "christlich". Der Autor kannte weder den Religionsstifter persönlich noch hatte er genügend Kompetenz, das Evangelium zu verkünden. Die christlichen Kirchen sehen dies überwiegend anders, weil sich ihre Kirche letztlich auf die Apostel gründet und nicht auf den Religionsstifter.
Der geschichtliche Hintergrund er Aussage ist folgender: Die nicht-jüdische Urgemeinde wartete auf die baldige Wiederkehr des Religionsstifters und damit die endgültige Erlösung der Welt vom Joch der "Erbsünde". Man hatte deshalb nicht das Bedürfnis, Nachkommen zu zeugen. Der Apostel hat den Geschlechtsverkehr deswegen nicht um der Nachkommen willen, sondern "um der Hurerei willen" sanktioniert.
Ich lechze nach etwas anderem:
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