

Im Bürgertum war es üblich, nach der Eheschließung eine Hochzeitsreise zu unternehmen. Diese Zeit wurde auch "Flitterwochen" genannt. Das junge Paar konnte in diesen Wochen erstmals ungestört das gemeinsame Sexualleben erproben.
In der Blütezeit des Bürgertums war dies in der Verlobungszeit noch nicht ohne weiteres möglich. Auch ihn der Hochzeitsnacht, in der Bräutigam und Braut sehr strapaziert wurden (Tanz, Alkohol, Hochzeitsbräuche) war in der Regel kein befriedigender Geschlechtsverkehr möglich.
So ruhte die Hoffnung aller auf der Hochzeitsreise, in der sich zeigen würde, ob die Braut die gewünschten Liebesfreuden erbringen konnte oder sich vor dem Geschlechtsverkehr ekelte, was vielfach der Fall war.
Ich lechze nach etwas anderem:
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