
Historisch im Osmanischen Reich
Im alten Osmanischen Reich (Türkei) und auch heute noch das Frauenhaus innerhalb eines Palastes (eines Serails). Hier lebten die Frauen des Sultans (Kadinen) erotische Favoritinnen (Ikbal) sowie Haremsdienerinnen (Obelisken) und weibliche Sklaven sowie die Eunuchen.
Die Volks- und Religionszugehörigkeit spielte im Harem keine Rolle - Obelisken aus allen Ländern waren eine willkommene Abwechslung für den Herrscher. Beim Eintritt in seine Dienste mussten die Frauen allerdings zum Islam übertreten, was durch einfache Deklaration möglich war.
Der Harem wurde in der Literatur (auch in der wissenschaftlichen) teilweise verherrlicht, teils aber auch verächtlich gemacht. Insbesondere die feministische und die islamkritische Literatur versuchen, die Abwertung der Frauen im Harem zu beweisen. Derartige Versuche sind schwer erträglich, weil damit ein ganz bestimmtes Kulturbild (der Humanismus der Jetztzeit, das Christentum der Jetztzeit) als einzig mögliches Menschenbild hingestellt wird.
Harems sind nicht unbedingt türkisch
Auch in anderen Kulturen war es üblich, Harems zu besitzen, so im Judentum (Salomon) und in islamisch orientierten Kulturen, aber auch in Japan.
Im übertragennen Sinne: viele Freundinnen haben
"Einen Harem haben" wird im Westen im übertragenen Sinne gebraucht für einen Mann, der sehr viele Freundinnen gleichzeitig hat.
Ich lechze nach etwas anderem:
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