
Eine der Wissenschaften, die sich akribisch an das Aufzählen und die Deutung der sexuellen Fetische gemacht hat, ist die Psychoanalyse. Sie sieht im Fetischismus eine "Verdrängung von Kindheitserlebnissen" und erzeugen dann nach der Pubertät, den "sexual-pahologischen" Zustand. Die Psychoanalyse machte dabei kaum einen Unterschied zwischen Materialfetischismus und Körperteilfetischismus und bezeichnete beide als "neurotisch" oder "pervers". Psychiater standen den Psychotherapeuten im Übrigen in nichts nach - auch sie beeilten sich, ständig neue, sensationelle "Perversionen" zu beschreiben - unter ihnen auch viele Pseudofetische.
Die Psychanylse musst ihre Definitionsmacht über den Fetischismus abgeben, nachdem:
- Die "Sexuelle Revolution" für das "Coming Out" der Fetischisten sorgte.
- Die WHO verbindliche Definitionen für sexuelle Abweichungen und deren Behandlungswert festlegte.
- Forschungen der Biologen bewiesen, dass angebliche "Fetische" wie Brüste oder Becken natürliche, hervorstechende Merkmale der Partnerwahl sind und daher eine natürliche Präferenz genießen.
Ich lechze nach etwas anderem:
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