
Brautwerbung nennt man das Werben eine Mannes um die in Aussicht genommene Braut.
Das "Werben um die Braut" hatte zumeist nicht, wie oft vermutet wird, einen romantischen Hintergrund, sondern war mehr oder weniger ein Ritual. Meyers Lexikon von 1880 weiß von der Brautwerbung dies:
(Ein Brautwerber ist) ... derjenige, welcher entweder vom Heiratskandidaten selbst oder von dessen Eltern damit beauftragt wird, um die Hand der Auserwählten anzuhalten und im Fall des Jaworts die Eheschließung zu vermitteln.'
Es ging also im Wesentlichen darum, die Konditionen für die in Aussicht genommene Ehe auszuhandeln.
Ich lechze nach etwas anderem:
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