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Was bedeuten eigentlich die...:

"Zehn Gebote"


Auf den biblischen Religionstifter Moses zurückgehende Gebote an das Volk Israel. Durch sie wird im wesentlichen eine so genannte "christliche Sexualmoral" begründet.

Dies ist hochgradig umstritten, weil das einzige Sexualgesetz, "du sollst nicht Unzüchtig sein" (auch als "du sollst nicht Ehebrechen" bekannt) nur sehr bedingt etwas mit einer wirklichen Sexualmoral zu tun hat.

So war es dem Gutsherrn gar nicht möglich, die eigene Ehe zu brechen, denn der Geschlechtsverkehr mit dem Dienstpersonal galt nicht als Ehebruch. Nur vor dem "Eigentum des Nachbarn" sollte er zurückschrecken (im zehnten Gebot) - also durfte er das Weib des Nachbarn und seine Mägde sowei die Sklavinnen nicht begehren. Es handelte sich also um ein reines Gebot, das dem Schutz des Eigentums diente.

Beispiele: Das sechste Gebot nach Luther: "Du solt nit vnkeusch sein das zehnte Gebot: "Du solt keins andern gemahel begeren."

Heutige Fassung: Das sechste Gebot "Du sollst nicht ehebrechen.", das zehnte Gebot: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist."

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Seite zuletzt geändert am 26.02.2008 um 05:22