
Der Ausdruck "Wilde Ehe" wurde im 20. Jahrhundert für eine nicht legalisierte Verbindung eines Paares verwendet, das zusammenlebte. Nach der Auffassung der stark vom Katholizismus beeinflussten deutschen Adenauerära herrschte die Rechtsmeinung, dass eine solche Verbindung "gegen die guten Sitten" verstoße. Noch in den 1970er Jahren wurde an unverheiratete Paare in manchen Gegenden Deutschlands nicht vermietet. Die Kirche beharrte lange Zeit darauf, dass solche Verbindungen illegal wären und bezeichnete sie als Konkubinat.
Die jungen Menschen der 1970er Jahre setzten aber durch, dass sich diese Auffassung änderte. das Zusammenleben ohne Trauschein, sogar mit Kindern, war lange Zeit das Aushängeschild des Sieges über das als "vemufft" geltende Bürgertum und die mit ihnen verbundenen Kirchen.
Ich lechze nach etwas anderem:
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