
Die weiße Hochzeit ist eine festliche Hochzeit, zumeist mit kirchlicher Trauung, bei der die Braut ein eigens dafür angefertigtes weißes Hochzeitskleid trägt. Diese Tradition begann erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als das Bürgertum höfische Hochzeiten nachahmte.
Während man in manchen Ländern darauf besteht, dass ein weißes Brautkleid nur einmal getragen werden darf, leiht man es sich in anderen Ländern einfach von einem Brautkleiderverleih, wo es auf die Körpermaße umgeschneidert wird.
Die Braut in weiß soll aus kirchlicher Sicht die Reinheit der Jungfrau repräsentieren, aus weltlicher Sicht wirkt sie durch den raffinierten Schnitt der Hochzeitskleider aber oft erotischer als in einem Abendkleid.
Nebenbedeutung als Spottbegriff zur "Jungmädchenzeit"
Junge Mädchen spotteten oft übereinander, wenn der weiße Unterrock unter dem Rock herausragte, was als ungehörig galt. Sie pflegten dann zu sagen: "oh, hast du weiße Hochzeit"?
Ich lechze nach etwas anderem:
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