
Verlockensteht in der deutschen Sprache für "anlocken, etwas zu tun". Was verlockt, liegt immer in den Augen des "Verlockten" - sie oder er muss sich also von dem ausgelegten "Köder" verlocken lassen. Ein Stück Kuchen kann daher ebenso "verlockend" sein wie die Lippen einer jungen Frau oder die Aussicht auf eine Liebesnacht.
Die Verlockung steht daher der Versuchung recht nahe, ist aber noch keine Verführung, weil sich den angelockte ja noch weigern kann, dem Locken nachzugeben. Eine Verführung erfordert also eine aktive Handlung, eine Verlockung noch nicht.
Ich lechze nach etwas anderem:
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