
"Verliebtheit" ist eine Bezeichnung für einen heftigen emotionalen Zustand, der sich der Korrektur durch andere Gefühle, aber auch durch den Verstand entzieht.
Typisch für diesen Zustand ist, dass eine andere Person nicht ermessen kann, wie sich der verliebte Mensch wirklich fühlt - und selbst der von der Verliebtheit betroffene Partner ahnt oft nicht einmal, in welcher Weise er begehrt wird.
Wissenschaftler sagen heute überwiegend, dass dieser Zustand mit Hilfe verschiedener Neurotransmitter herbeigeführt wird, die einen Sonderzustand im Gehirn auslösen, dessen Wirkungen nicht vorausgesagt werden können. Die Verliebtheit kann deswegen eine bloße Schwärmerei sein, die sich beispielsweise in Liebesgedichten äußert oder aber bedenkliche Formen annehmen und zu emotionalen Katastrophen führen. Auch wenn dies nicht so weit kommt, sind Fehleinschätzungen typisch für einen Zustand intensiver Verliebtheit.
Wie der Volksmund bereits weiß, ist gegen die Verliebtheit "kein Kraut gewachsen" - und offenbar benutzt Mutter Natur den Trick, um Menschen schneller als sie es eigentlich beabsichtigt hatten, zum Geschlechtsverkehr zu bewegen.
Dass Verliebtheit in (emotionale) Liebe übergeht, wie es von vielen Psychologen behauptet wird, ist eher unwahrscheinlich. Emotionale Liebe entsteht erst, wenn man bestimmte Eigenschaften am anderen liebgewinnt.
Ich lechze nach etwas anderem:
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