
Das Temperament eines Menschen ist ein Teil seiner Persönlichkeitsstruktur - sie ist bei jedem Menschen anders und kann auch situativ unterschiedlich sein. Deshalb sollte man sich vor Verallgemeinerungen hüten.
Generell denkt man beim Temperament an die Antriebskräfte - also die Kräfte, die ihn bewegen oder mit einem Fremdwort motivieren. Meist sind es körperliche, geistige und emotionale Kräft, die einen Verbund eingehen und sich so ans Tageslicht bringen.
Nach moderner Auffassung handelt es sich also immer um einen Verbund von Motiven, Möglichkeiten und Fähigkeiten, die das Temperament eines Menschen ausmachen. Die Alltagssprache kennt zum Beispiel das Wort "temperamentvoll" (aktiv, engagiert), nicht aber das Wort "temperamentlos". Hier würde man sagen: Antriebslos. "Temperamentvoll" ist also offenbar eine Eigenschaft an sich.
Die "vier klassischen Temperamente" gelten heute als überholt und als Sinnbild einer Welt des Aberglaubens (Cholerisch, Sanguinisch, Phlegmatisch, Melancholisch).
Die Temperamente galten früher als wichtiges Indiz für die Partnerwahl.
Ich lechze nach etwas anderem:
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