

In Schottland bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gebräuchlicher, mehrfingriger Lederriemen, mit dem in Schulen gestraft wurde. Eine „klassische“ Tawse ist aus sehr dickem und schwerem Leder gefertigt, etwa einen halben Meter lang und teilt sich zur Schlagseite in zwei oder drei Schwänze, die den Schlag beschleunigen und verteilen.
In Schottland und England ist die Tawse bei Flagellanten- und Schulmädchenspielen der Erwachsenen ein sehr beliebtes Schlaginstrument. Man kann damit ausgesprochen heftige Schläge austeilen, die auch durch die Kleidung noch als schmerzhaft empfunden werden. Werden die Schläge auf die nackte Haut gegeben, so röten sich die betroffenen Stellen schnell und die Haut „brennt“ – die Schmerzen sind bei intensiver „Behandlung“ auch nach zwei Tagen noch als deutliches Stechen zu spüren. Da man mit der Tawse „flach“ aufschlägt, ist die Verletzungsgefahr gering.
Die „Tawse“ ist nicht nur bei „Schulspielen“ ein beliebtes Züchtigungsinstrument, sondern auch bei anderen Rollenspielen, weil sie wesentlich einfacher zu handhaben ist als eine Reitpeitsche oder ein Rohrstock.
Ich lechze nach etwas anderem:
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