
Ursprünglich aus Polynesien stammendes Wort für ein absolutes Verbot. Das eng an die Kultur der Südseevölker gebundene Wort wurde von der Psychoanalyse benutzt, aber vermutlich nie völlig verstanden. Es soll dort ausdrücken, dass es eine unausgesprochene Regel gibt, die nicht gebrochen werden darf: das Tabu.
Anders als in Polynesien darf in der modernen Welt allerdings jede Regel hinterfragt werden, so dass der Begriff des "Tabu", der ja quasi-religiös besetzt ist, völlig unzureichend ist. Eigentlich ist ein Tabu das, was man in unserer Gesellschaft als ein "ungeschriebenes Gesetz" bezeichnet.
Statt "da habe ich ein Tabu" , sagt man besser "da liegen meine Grenzen" - dann weiß das Gegenüber, dass man nachgedacht hat und man sich selbst freiwillig einschränkt.
Ich lechze nach etwas anderem:
|
| ||
|
(Alle unsere Beiträge sind unter © 2008 by Gebhard Roese, Budapest) |