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Was ist eigentlich...:

"Strenge Erziehung"


Erziehung ohne weitere Zusätze deutet in Kontaktanzeigen darauf hin, dass die Hure (Domina) die Rolle der Erzieherin annimmt. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, kann dies Rollenspiel in „häuslicher Erziehung“ (Jugenderziehung) oder in „schulischer Erziehung“ bestehen. Dies bedeutet in der Regel, dass einer der Partner in die weniger begehrte Rolle des Erwachsenen schlüpft, während der andere die begehrte Rolle des Schülers schlüpft. Der Zusatz "strenge Erziehung" sagt eigentlich nur aus, dass im Rahmen dieser Rollenspiele schmerzhafte Körperstrafen vollzogen werden - etwa im Unterscheid zur Erziehung durch Erniedrigung.

Soweit bisher beobachtet werden konnte, ist die Rolle des „Jugendlichen zu Strafenden“ nach wie vor eine Domäne der Männer, die dann auch ganz überwiegend von Frauen, seltener von Paaren oder Männern bestraft werden wollen.

Bei Männern finden wir das eigenartige Phänomen, dass einige von ihnen, wie hier bereits erwähnt, die Rolle des jugendlichen "Opfers" bevorzugen, während andere ganz bewusst „strenge Erzieher“ sein wollen und sogenannte „Servas“ suchen, also Frauen, die sich gegen Geldleistungen schlagen lassen.

Ähnliche Beobachtungen kann man bei Frauen nicht machen. Zwar gibt es inzwischen einige Frauen, die in Erziehungsspielen die passive Rolle lieben, aber nur dann, wenn sie in einem vertrauensvollen Liebesverhältnis zu der Person stehen, die als „Erzieher(in)“ wirkt. Die Rolle der Erzieherin selbst ist unter Frauen recht unbeliebt. Dies mag der Grund sein, warum es fast keine „Erzieherinnen aus Passion“ gibt.


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Seite zuletzt geändert am 05.06.2009 um 11:04