
Für Nicht-Katholiken ist es schwer, das Sakrament der Ehe zu verstehen. Eine recht neue Interpretation lautet sinngemäß so:
"Die Eheleute spenden sich gemeinsam und gegenseitig das Sakrament der Ehe in Jesus Christus. Die Ehe wird damit zum Dauersakrament, es wirkt mit dem Eheleben. Christen spüren so den Segen im Heiligen Geist".
(Quelle: Kurzfassung einer Informationen des Erzbistums Bamberg)
Noch ein halbes Jahrhundert zuvor hätte man dies nicht so sagen können.
Ein katholischer Autor stellt zunächst fest, dass die Ehe „von Christus zur Würde eines Sakraments erhoben wurde“, was nicht zutrifft. Der Autor weiß darum, denn „die heilige Schrift berichtet ... nirgendwo, dass Christus dies getan hat“ Dennoch behauptet er aber nach einer längeren abweichenden Begründung:
“Darum gehört die Ehe zunächst jenem Bereich an, für dessen Wahrung Christus die Kirche gestiftet hat. Dieser kommt das erste Recht an der Ehe zu.'“
„Das Fischer Lexikon „Christliche Religion“ 1956)
Ich lechze nach etwas anderem:
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