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Was ist eigentlich...:

"Preis"


Der Brautpreis

Liebe und Ehe waren keinesfalls immer kostenlos. Zu alttestamentarischen Zeiten kosteten "ehrbare" Frauen ein Vermögen, wie zahlreiche Bibelstellen belegen. Beispielsweise leistete Jakob sieben Jahre unbezahlte Arbeit für Rahel.

Die Mitgift

Diese Situation kehrte sich zur Blütezeit des deutschen Bürgertums um:Man wurde die Töchter nicht los, wenn man ihnen nicht eine beachtliche Mitgift mit auf den Weg in die Ehe gab. Diese Mitgift musste das ganze Leben reichen, um ein standesgemäßes Leben zu führen – man kann sich also Vorstellen, dass hier viel Geld zum Einsatz kam.

Das Kranzgeld

Bis ins 20. Jahrhundert rettete sich noch das „Kranzgeld“ – eine Entschädigung in Geld für die Verlobte, wenn der Mann sie schon zuvor entjungfert hatte, aber nicht heiratete.

Der Hurenlohn

Die „Liebe gegen Geld“ unterliegt den Grundsätzen von Angebot und Nachfrage. Über die Zeiten hinweg liegt die Spitze des Hurenlohns pro Stunde ungefähr in der Größenordnung der Kaltmiete einer einfachen Dreizimmerwohnung in derselben Stadt.

Zahlung in Naturalien für die Liebe

Die Liebe wird ganz generell von vielen Menschen, nicht nur von Huren und Freiern,als "Tauschgeschäft" angesehen. Der Tausch "Naturalien gegen Sex" enthebt einer Frau von dem Vorwurf, "Geld zu nehmen?" und wird deshalb auch heute noch oft praktiziert.

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Seite zuletzt geändert am 14.08.2008 um 07:24