
Endsilbe nach dem griechischen Wort "philos" (Freund) übersetzt immer "die Liebe zu …". In der Blütezeit der Psychoanalyse lebhaft verwendete Endung, um alle möglichen "Perversionen" zu beschreiben, wie beispielsweise die Ablutophilie.
Manche Begriffe fanden tatsächlich wissenschaftliche Anerkennung, obwohl sie eigentlich falsch gewählt wurden – so ist die „Pädophilie“ eigentlich nur die Liebe zur Pädagogik – der Wortwandel durch die Wissenschaft machte das Wort jedoch zu einem Begriff für Kinderschändungen.
Neben den wissenschaftlich vertretbaren Wörtern, die auf –philie (auch auf -manie) enden, gibt es zahllose Wortschöpfungen, die aus der Geltungssucht einzelner Wissenschaftler entstanden sind und die deshalb keine wissenschaftliche Bedeutung haben, beispielsweise die Peccatophilie
Ich lechze nach etwas anderem:
|
| ||
|
(Alle unsere Beiträge sind unter © 2008 by Gebhard Roese, Budapest) |