
Das Peitschen (auspeitschen, geißeln) sollte eigentlich der Reinigung von Geist und Seele dienen, kam jedoch mehr und mehr auch in den Ruf, sexuell stimulierend zu sein. Aus diesem Grund ließen sich vor allem vornehme Engländern in sogenannten „Flagellationsbordellen“ kräftig auspeitschen, und entsprechen veranlagte Damen peitschten ihre weiblichen Domestiken, um sich am Aufkommen ihrer sexuellen gelüste zu ergötzen.
Das Peitschen von Domestiken war überhaupt ein Privileg der adligen Damen und Herrn, das später auf die Obrigkeit überging, die es in Zuchthäusern weiter führten. Allerdings führte nur Mitglieder der adlige Familien selbst die Peitsche – wurden Domestiken wegen eines minderen Vergehens gestraft, so geschah dies stets durch andere Bedienstete mit Hilfe einer Rute. Man kann sagen, dass „die Peitsche“ bekommen ein Privileg war. Die erotische Literatur ist jedenfalls voll davon, dass Damen jeglicher Art die Peitschen auf die Hinterteile geneigter Herren anwendeten.
Ich lechze nach etwas anderem:
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