
„Normalität“ ist in der Erotik ebenso wenig definiert wie das Gegenteil. Zwar dient die Sexualität eigentlich der Fortpflanzung, dies bedingt aber nicht zwangsläufig, dass Menschen nur sexuelle Vergnügungen zum Zweck der Fortpflanzung haben dürfen – ebenso, wie sie ja nicht nur baden, um ihren Körper zu reinigen.
„Normal“ in diesem Sinne wäre alles, was der Lusterfüllung dient, ohne anderen Menschen zu schaden. Zu beachten ist allerdings, dass auch geltende nationalen Gesetze sowei internationale verbindliche Vorgaben (beispielsweise die Menschenrechte) beachtet werden müssen. Auch muss darauf hingeweisen werden, dass man sich selbst relativ leicht in eine Außenseiterposition manövrieren kann, die möglicherweise negative soziale Konsequenzen hat.
Es ist hingegen unverantwortlich, das sich die Psychiatrie und die Psychotherapie zu Richtern über die „Normalität“ machen, wie dies in der Vergangenheit oft der Fall war.
Ich lechze nach etwas anderem:
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