
Das Nachtfreien war in ländlichen Gegenden Süddeutschlands früher die übliche Prozedur, einen sexuellen Probekontakt mit einem Bauernmädchen vor einer möglichen Ehe aufzunehmen. Erwies sie sich als Schwanger, wurde geheiratet. So sicherte man sich in jedem Fall die Hoferben.
In Bayern sprach man auch von "Fensterln?", weil das Mädchen, das ihren Burschen erwartete, eine Leiter für ihn ans Fenster stellte und das Fenster offen ließ. Anderwärts heißt der Prozess "Kiltgang".
Ich lechze nach etwas anderem:
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