
Maschenmode ist ein veralteter Begriff für "feine Unterwäsche". Noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Gebrauch, lebt er weiter in "Mascherln", also Strumpfbändern (und allen Arten von Schleifen). In Österreich kennt man bis heute den Ausdruck "aufmascherln" für "herausputzen".
Heute ist der Begriff fast völlig in Vergessenheit geraten: Selbst in Textillexika liest man fälschlicherweise, dass es sich bei der "Maschenmode" um "Strickmoden" (also beispielsweise Pullover) handeln würde.
Ich lechze nach etwas anderem:
|
| ||
|
(Alle unsere Beiträge sind unter © 2008 by Gebhard Roese, Budapest) |