
Ein "Maison de Rendezvous" war ein Hotel oder eine Pension, in der sich die Herren der Gesellschaft mit ihren (oft verheirateten) Geliebten trafen. Wörtlich: "Haus der Verabredungen".
Kupplerinnen für Damen der Gesellschaft
Die Leiterinnen der Häuser betätigten sich auch als Vermittlerinnen: der Herr gab der Leiterin den Namen der Dame, die er gerne treffen würde und nannte eine bestimmte Summe Geldes, die er dafür zahlen würde. Die Leiterin ging dann zu der Dame, um sie danach zu fragen, ob sie gegebenenfalls bereit wäre, für diese Summe in den Geschlechtsverkehr einzuwilligen. Oft war das Geschäft nicht beim ersten Mal zu machen - doch die beträchtlichen Geldsummen machten nahezu jede Frau schwach, wie aus glaubwürdigen Quellen berichtet wird.
Diese Form der Prostitution nannte man seitens der Damen "ein Geschäft machen". Viele der Damen, die sich einmal "überreden" ließen, waren durchaus zu Wiederholungen bereit - freilich mit einem anderen Herrn.
Ein anderer Ausdruck der Damen war "das Budget zu balancieren".
Ich lechze nach etwas anderem:
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