
vom Kind bis zur erwachsenen Frau
Im engeren Wortsinn ist das "Mädchen" eine "kleine Maid", also ein weibliches Kind. Der Sprachgebrauch ist aber unterschiedlich, wie etwa beim "Zimmermädchen".
Das Wort „Mädchen“ wird heute – entsprechend dem angelsächsischen Sprachgebrauch („Girls“) auch für Frauen verwendet, die im Alter erheblich über der „Mädchengrenze“ (die meist beim Volljährigkeitsalter gesetzt wird) liegen. In der erotischen Literatur führt dies gelegentlich zu Verwirrungen.
In manchen Landstrichen Deutschlands ist es allerdings auch üblich, von „Mädchen“ zu sprechen („Deerns, Mädle, Meidli, Mädels), wenn von jungen Frauen die Rede ist. Auch junge Huren werden im Volksmund oft als „Mädchen“ bezeichnet, was man an Begriffen wie „gefallene Mädchen“ oder „leichte Mädchen“ feststellen kann. Das Leben der Hure Rosemarie Nitribitt wurde beispielsweise unter dem Titel „Das Mädchen Rosemarie“ verfilmt.
Mädchenhafte Frauen
Als „mädchenhaft“ werden Frauen bezeichnet, die sich naiv oder unbeholfen verhalten. Im Anzeigenjargon des Partnermarktes werden damit auch Attribute wie „unverbraucht“, „sanft“, sensibel“ oder „wenig erfahren“ verbunden. Gelegentlich bezeichnen sich dauerhaft mädchenhafte Frauen bei der Partnersuche altersunabhängig auch als Mädchenfrauen.
Junge Mädchen
Besonders verwirrend in der deutschen Sprache ist der Begriff "junges Mädchen". Er stand in der bürgerlichen Epoche für Frauen, die noch nicht verheiratet waren. Eine erwachsende Frau hätte damals von ihrer "Jungmädchenzeit" gesprochen, wenn sie die Zeit vor ihrer Verlobung meinte.
Ich lechze nach etwas anderem:
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