
Liebe kann und sollte nicht „bewiesen“ werden, sodass der Begriff „Liebesbeweis“ im Grunde irreführen ist. Er war und ist im Volksmund, insbesondere aber unter jungen Leuten, noch sehr verbreitet.
Ein Liebesbeweis besteht vor allem in der Forderung an den anderen, seine Liebe in irgendeiner Form zu beweisen. Dies kann in einer besonderen Herausforderung, beispielsweise in einer Mutprobe bestehen, in der Erfüllung sexueller Wünsche oder auch in der Schenkung von Schmuck bestehen. Auch die Übergabe von intimen Wäschestücken wird manchmal als „Liebesbeweis“ gefordert.
Liebesbeweise belasten in der Regel - die Salamitaktik
Üblicherweise wird etwas verlangt, was demjenigen, der den Liebesbeweis antreten soll, finanziell oder emotional stark belastet. Gelegentlich wird dabei auch die Salamitaktik angewandt: Zuerst werden kleine Liebesbeweise“ gefordert, dann, darauf fußend, immer größere, was bis zum finanziellen Ruin des Schenkenden oder zu seinem emotionalen Zusammenbruch führen kann. Ein Beispiel dafür ist das „Paypig“-Unwesen im Internet.
Vergleiche: Liebespfand
Ich lechze nach etwas anderem:
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