
Ein Kurschatten ist eine Person, die während einer Erholungskur eine Affäre mit einem Kurgast eingeht. Zumeist handelt es sich dabei um Mitpatienten oder Mitpatientinnen, seltener um ortsansässige Frauen oder Männer aus dem Kurort.
Der Kurschatten ist sowohl in der Geschichte der Bäder wie auch in der Literatur fest verankert. Er hat seien Ursprünge bereits im Bürgertum, wo derartige Affären hinter der Fassade der Wohlanständigkeit verschwanden. Erst, als während der Inflationszeit ausländisches Geld in die Kurorte floss, kaum es zu einer regelrechten Prostitution.
Zwar verschwanden die Prostituierten danach wieder, aber die Lust am Seitensprung während der Kur war immer noch gegeben. Während es zumeist bei einer kurzen, aber heftigen Affäre blieb, führten manche der Beziehungen aber auch zu Ehescheidungen.
Kurärzte sind im Übrigen durchaus (meist hinter vorgehaltener Hand) der Meinung, dass die während der Kur aufgenommenen Affären der Genesung durchaus dienlich sind.
Ich lechze nach etwas anderem:
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