
Der Berliner Psychiater Carl Westphal will am Beispiel einer Patientin erkannt haben, dass die gleichgeschlechtliche Liebe ein "psychopathologischer" Zustand sei. Er bezeichnete daher die die Homosexualität als Krankheitsbild und führte den Begriff der "konträren Sexualempfindung" ein.
Ursprünglicher Titel:
"Die conträre Sexualempfindung, Symptom eines neuropathischen (psychopathischen) Zustandes".
Der Begriff spielt eine besondere Rolle in der "Psychopathia Sexualis" von Krafft-Ebing, aus der im späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert vielfach über diese Art der gleichgeschlechtlichen Empfindungen diskutiert wurde.
Der Begriff "konträr" ("conträr") leitet sich daher, dass die sexuelle Lust sich nicht, wie allgemein üblich, auf das andere Geschlecht richtet, sondern "konträr" dazu auf das eigene.
Synoynme: Urningsliebe (damals), Mannmännliche Liebe (damals), Homosexualität (heute).
Ich lechze nach etwas anderem:
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