
Gynecocracy ist ein englischer Begriff für die Frauenherrschaft (Weiberherrschaft) oder auch das Matriarchat. Hier ist jedoch das gleichnamige Buch Gynecocracy gemeint,in dem die Geschichte eines junger Mannes geschildert wird, der "unter dem Rock" erzogen wird.
Das Buch hat sehr unterschiedliche Inhalte: Der junge Mann wird zu einer Erzieherin geschickt, die sich als eben so schöne wie grausame Lehrerin in der Liebe erweist. Daneben hat der Jüngling Affären mit den drei Töchtern der Erzieherin.
Flagellation, Unterwerfung und Geschlechtsverwirrung
Neben der Flagellation, die als Erziehungsmittel eine große Rolle im Buch spielt, wird dem Jüngling auch bedeutet, dass er "unter dem Rock" zu dienen hat. Dabei wird seine Geschlechtsidentität mehrfach verwirrt, indem er mal männlich sein darf, dann aber wieder weiblich sein muss. Obwohl keine wirklichen homosexuellen Szenen stattfinden, wird dem Jüngling suggeriert, dass er von einem Mann penetriert worden wäre, wodurch die Geschichte noch eine pikante Variante erfährt.
Das Buch erscheint hin und wieder als Liebhaberausgabe in kleineren Verlagen. Obwohl es interessante Einblick in die sexuellen Verwirrungen eines jungen Mannes in die Zeit um 1900 bietet, gilt es nicht als Literatur. Wegen seiner angebliche obszönen Inhalte wird es darüber hinaus zumeist indiziert.
Als Autoren werden genannt: "M. Le Compte Du Bouleau", "Viscount Ladywood" oder einfach "Julian Robinson". Das Buch erschien unter anderem in englischen Versionen auch als "The Petticoat Dominant" und "Woman's Revenge". In Deutsch erschinene Vesrionen unter "Die Herrschaft der Frauen", "Weiberherrschaft" und neuerdings "Unter dem Pantoffel".
Ich lechze nach etwas anderem:
|
| ||
|
(Alle unsere Beiträge sind unter © 2008 by Gebhard Roese, Budapest) |