
Wer eine Gunst gewährt, gewährt einen Vorteil, den er nur persönlich erbringen kann. Er ist also wohlwollend mit demjenigen, der die Gunst erbittet. Das Wort ist mit "gönnen" verwandt und kommt in der Erotik heute noch im "Gunstgewerbe" vor.
"Die Gunst gewähren" konnte ohne weitere Zusätze auch eine Umschreibung für die körperliche Liebe sein. Dies war bereits zu Zeiten der Minnesänger so:
"Du musst die Gunst gewähren: Nicht spröde schließ das Tor Vor deiner Minnen Diebe, Nein, schenk ihm frohe Liebe"
Ich lechze nach etwas anderem:
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