
Gefügig sein ist ein etwas angejahrter Begriff für "unterwürfig sein". Er bedeutet, dass sich eine Person in das Machtschema einer anderen Person einfügt.
Das Wort wird auch als "gefügig machen" benutzt. Darunter versteht man, einen menschen durch Verlockungen und Drohungen in den eigenen Machtbereich zu ziehen, bis er sich dort einfügt.
Frühere Verwendung von gefügig in der Erotik
"Gefügig machen" war früher in der Erotik eine beliebter Begriff, wenn von Frauen gesprochen wurde, die von Männer "gefügig gemacht" wurden. Dabei konnte alles gemeint sein - von besonders lustvollen sexuellen Handlungen bis hin zur Erniedrigung. "Er machte sie sich gefügig", sagte nur aus, dass ein Mann eine Frau lehrte, besondere sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, was damals (bis in die 1950er Jahre) noch als "Pervers" galt. Typisch war immer der Wunsch, Oral- oder Analverkehr mit Frauen auszuüben.
Gefügig heute
Die Situation ist heute anders als früher: Immer mehr Männer wollen bewusst "gefügig" gemacht werden und wenden sich dabei an bestimmten sexuelle Dienstleistungsberufe, die dies anbieten, namentlich sogenannte Dominas. Die Gefügigkeit kann in eine gewisse Anhängigkeit umschlagen und dann auch gefährlich werden.
Ich lechze nach etwas anderem:
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