
Pädagogische Sicht der Frühreife in den 1950ern
"Frühreife" ist im sexuellen Bereich ein Ausdruck der Pädagogen, Soziologen und Psychologen für eine "zu frühe" Reife des Geschlechtstriebs. Nachdem man um 1950 herum annahm, dass die Pubertät im Alter von 14 Jahren eigentlich "zu früh" einsetzte, bezeichnete man die Jugend generell als "Frühreif". Quelle: Muchow, Jugend, erstmals erscheinen 1959.
Medizinische Sicht der Frühreife heute
Im medizinischen Sinne ist eine Pubertät vor dem 14. Lebensjahr keinesfalls "zu früh". Dort spricht man von einer "Frühreife" erst dann, wenn der Eintritt der Geschlechtsreife vor dem chtenn Lebensjahr stattfindet ("Pubertas praecox").
Volksmund und Frühreife
Im Volksmund ist jeder Jugendliche "frühreif", der im Alltag ein aktives Geschlechtsleben zeigt. Das Alter, in dem der Volksmund von Frühreife spricht, liegt etwa zwischen dem zwölften und fünfzehnten Lebensjahr.
Ich lechze nach etwas anderem:
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