
Friseurinnen und der Ruf der Bader
Im Mittelalter galten die Bader als relativ zwielichtige Zunft, die zwar einerseits den Menschen diente, andererseits aber auch für die Prostitution verantwortlich gemacht wurden.
Aus dieser Zeit haftet auch heute noch dem Barbier une seinen Gehilfen eine gewisse "Leichtfertigkeit" an, zumal die meisten Herrensalons auch lange Zeit die einzigen Stellen waren, bei denen man diskret Kondome kaufen konnte.
Wie manche andere Berufsgruppe auch, wurden Friseurinnen (früher: Friseusen) in der Vergangenheit oft bezichtigt, Gelegenheitsprostitution zu betreiben, besonders dann, wenn sie in Herrensalons beschäftigt waren. Die Anbahnung erfolgte dabei über das Gespräch während des Haarschnitts. Es dürfte sich dabei allerdings um Einzelfälle oder gar Legenden gehandelt haben.
Warnung vor Fehlannahmen'
Die Autoren dieses Lexikons weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Gelegenheitsprostiution bestimmter Berufsgruppen immer um Ausnahmen handelt – es wäre unzulässig, diese Aussagen zu generalisieren und diesen Berufen allgemein eine Neigung zu sexuellen Dienstleistungen zuzuschreiben.
Ich lechze nach etwas anderem:
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