
Die Frauenbewegung ist zwei Mal in der Geschichte aufgefallen: Einmal, als die Suffragetten den Zugang der Frau zur Universität, das Recht auf Erwerbstätigkeit und das Wahlrecht erstritten (etwa gegen 1900) und dann erneut, als die Jugend den Aufstand gegen die etablierte Welt überkommener bürgerlicher Wertvorstellungen probte.
In Deutschland war dieser Prozess durch die "1968er Generation" charakterisiert. Die 1968er waren - wie ihre bürgerlichen Eltern - zunächst ganz dem Patriarchat verhaftet. Erst nachdem sich einige Frauen von der Bewegung absetzten, kam es zu einem neuen Nachdenken über die Rollenverteilung in der Gesellschaft. Es ist allerdings ein Irrtum anzunehmen, die Studentinnen hätten diesen Kampf geführt - in Wahrheit wurden alle Erfolge durch den gemeinsamen Kampf der Medien, der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften erreicht.
Erotische Aspekte und Veränderungen
Die Frauenbewegung war zunächst völlig unerotisch, da die Ziele der einzelnen Gruppierungen zunächst nur darin bestanden, mehr Rechte zu bekommen und diese auch auszuüben. Erst durch das nach und nach steigende Selbstbewusstsein kam die Erotik in Frauenhand und die "Passivrolle" in der Sexualität wurde durch eine aktiv-suchende Rolle ergänzt. Bis heute (2008) gibt es allerdings Diskussionen darüber, wie weit die erotische Freizügigkeit von Frauen gehen darf.
Ich lechze nach etwas anderem:
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