
Ursprünglich ein Wort für reiben, wetzen, heftig bewegen, auch zustoßen. Selbst laut Grimm schon früh für den Geschlechtsverkehr benutzt. Heute gilt das Wort "ficken" als vulgär - wobei es allerdings in den letzten Jahren einen gewissen Wandel in der Auffassung gibt. Der Wortgebrauch ist unterschiedlich: Zwar sagt man "miteiander ficken", aber eigentlich kommt das Wort hauptsächlich in zwei Formen vor: Wer fickt, ist aktiv und stößt zu, wer "gefickt wird" ist passiv und nimmt die Stöße auf.
Im Grunde war "Vögeln" früher das vornehmere (höfische) Wort. Vulgärbegriffe wie "Rumsen", "Bumsen" oder neuerdings "Poppen" sind jüngeren Datums.
Sprachlicher Wandel in jüngster Zeit
Das Wort “ficken” muss nicht mehr unbedingt ordinär wirken – es kommt auf den Sinnzusammenhang an. Wenn es im Sinne von „intensiven Sex haben“ gebraucht wird, ist es durchaus akzeptabel, zum Beispiel in „wir haben einfach spontan miteinander gefickt“ . Dennoch wirkt hier das alte Wort „gevögelt“ liebevoller. Auch die Passivform ist erträglich geworden: „Er hat mich wirklich toll gefickt“ – die Aktivform allerdings ist weiterhin mit einem Tabu belegt: „ich habe sie ordentlich gefickt“ gilt als ordinär und machohaft.
Andere Bedeutungen
Man sollte beachten, dass “ficken” auch heute nicht unbedingt in irgendeiner Weise mit Sexualität zu tun haben muss – nach wie vor existiert das Wort für „jemanden schinden“ („Der Ausbilder habt den Rekruten ordentlich gefickt“), auch für „jemanden betrügen, züchtigen oder sonst wie bestrafen“.
When used for sexual intercourse, “fucking” can be translated as “ficken” into German. On the other hand, it is not recommended to translate other meanings of “fuck” as “ficken” into German, so for example “fuck off” is “verpiss dich”. On the other hand, translating German into English, “ficken” is used in contemporary German as “to punish, betray or torture someone”.
Ich lechze nach etwas anderem:
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