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Was ist eigentlich...:

"Eheliche Treue"


Als eheliche Treuewird im Volksmund allgemein verstanden, keinen Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe zu haben.

Wie alle Definitionen im sexualmoralischen Bereich, ist die Definition ausgesprochen unscharf.

Wir geben Ihnen hier Hinweise auf die Entstehung des Begriffs.

Vom Ehemann wird ursprünglich keine Treue erwartet

Nach den ursprünglichen moralischen Regeln der Bibel (Altes Testament, Pentateuch) darf vom Ehemann keine sexuelle Treue erwartet werden, weil er mit seinem Besitz (Dienerinnen, Mägde und Sklavinnen) tun oder lassen konnte was er wollte - dazu gehörte auch der Geschlechtsverkehr. nach dem klaren Zeugnis bei Mose darf er jedoch nicht die Ehefrau, die Skalvinnen und Bediensteten eines anderen freien Mannes sexuell begehren, weil all jene zu dessen Eigentum gehören. Bis ins frühe Mittelalter hat sich daran nichts geändert: der freie Mann konnte sich unter den Leibeigenen jede beliebige Frau nehmen, doch nahm man mit Rücksicht auf den stärker werdenden Einfluss der Kirche meist ledige Bauernmädchen. Heiraten "zur Linken" mit Konkubinen waren ebenfalls möglich und galten nicht als Ehebruch.

Sexuelle Treue als Forderung

Unter dem Einfluss der Kirchen, dem beginnenden Fortfall der Leibeigenschaft und dem Erstarken des Bürgertums wurde über Jahrhunderte hinweg das Ideal der lebenslangen ehelichen Treue in sexueller Hinsicht gehütet. Hinter den Fassaden von Schlössern und Bürgerhäusern wurden diese Dinge aber oft nicht sonderlich ernst genommen. lediglich die Pfarrer beriefen sic nun darauf, dass der Religionsstifter auch schon den begehrlichen Blick auf eine Frau als Ehebruch hatte einstufen wollen - und legten damit den Grundstein zur Prüderie. Aus diesem Grund galt bereits das lüsterne Ansehen des unbekleideten Körpers einer fremden Person als ehebrecherisch.

Ist sexuelle Treue bedeutungsgleich mit ehelicher Treue?

Auf die heikle Frage, was "sexuelle Treue" eigentlich ist, kann ebensow enig eine schlüssige Antwort gefunden werden wie auf die Frage, was "eheliche Treue" ist. Es gibt mehrere antworten:

Eheliche Treue - Antwort aus der chrstlichen Religion

Eheliche Treue bedeutet zunächst das Gleiche wie sexuelle Treue - und sie geht noch darüber hinaus.

Eheliche Treue - humanistischer Standpunkt

Eheliche Treue bedeutet liebevolle innere und äußere Verbundenheit - gelegentliche sexuelle Untreue ist vergleichsweise unbedeutend.

Pragmatischer Standpunkt

Eheliche Treue kann nur durch häufigen, aktiv vollzogenen, traditionellen Geschlechtsverkehr gebrochen werden. nicht aber durch den gelegentlichen Besuch von Huren oder ähnliche flüchtige Begegnungen. Findet kein Geschlechtsverkehr im traditionellen Sinn statt (also keiner, bei dem eine Befruchtung möglich wäre) so kann die Ehe nicht gebrochen werden.

Schlussfolgerung

Die eheliche Treue wird sehr unterschiedlich interpretiert. Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass jemand untreu ist, wenn die Person außerhalb der Ehe eine erhebliche Bedeutung einnimmt und deshalb das eheliche Zusammensein und die Ziele der eingegangenen Ehe gefährdet.

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Seite zuletzt geändert am 01.11.2008 um 17:57