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Was sind eigentlich...:

"DS"


Teilbegriff aus der längeren Abkürzung BDSM – das D steht für Domination, das S für Submission (Unterwerfung).

Die Begriffe selbst sind einst aus einer „Bewegung“ entstanden, die nach einer sehr langen Zeit im sexuellen Untergrund ihre neue Freiheit dazu nutzte, sich eindeutig zu definieren und damit auch an die Öffentlichkeit zu gehen.

Seither (kurz nach 1990) ist allerdings einige Zeit vergangen – und viele der Praktiken aus den ehemals geschlossenen Kreisen sind ins normale Sexleben der Paare eingesickert, sodass sich viele Liebende heute weigern würden, die Definitionen der BDSM-Gemeinde zu übernehmen.

Ausführung als Rollenspiele

Domination und Submission werden typischerweise in Rollenspielen ausgeführt. Einer der Partner wird dabei zur dominanten Person, der andere fügt sich in die Rolle des Unterwürfigen. Dabei werden Situationen gesucht, die im Alltag entweder selten oder gar nicht mehr auftreten – es werden also überwiegend Szenarien aus vergangenen Zeiten, aus der Kindheit oder aus Sondersituationen (Gefängnisse, Fürsorgeerziehung) gespielt.

Beispiele:

Der strenge Dienstherr und die unterwürfige Dienstmagd.
Die strenge Herrin und die ungehorsame Zofe.
Der pingelige Prokurist und die schlampige Sekretärin.
Die strenge Mutter Oberin und die junge Nonne.
Die dominante Krankenschwester und der unterwürfige Patient.
Die Tante im Erziehungsheim und der böse Junge.
Die resolute Lehrerin und der faule Schüler.
Die junge Hure und die strenge Puffmutter.
Die perverse Gefängnisaufseherin und der junge Sträfling.
Der Hund und die strenge Hundeführerin.

Wirkunsgweisen

Bei dem Modell Dominanz versus Unterwerfung geht es zunächst keinesfalls um körperliche Züchtigung, sondern in erster Linie darum, den anderen bloßzustellen. Eine der typischen Verhaltensweisen besteht darin, dass der dominante Teil (anders als in der Pornografie) stets korrekt gekleidet ist, während der submissive Teil entweder nackt ist oder in nuttige Wäsche gekleidet wird – so müssen Männer zum Beispiel Frauenkleidung tragen. Vom submissiven Teil wird meist absoluter Gehorsam erwartet – und je nachdem, was vereinbart wurde, kann dies sehr weit gehen, wobei das Putzen der Stiefel mit der Zunge noch eine recht harmlose Aufgabe ist.

Sex

In vielen privaten Beziehungen spielt Sex eine große Rolle in diesem Spiel: Der Unterworfene bekommt seine Befriedigung erst, wenn er zahlreiche entehrende Aufgaben erfüllt hat. Soweit Männer betroffen sind, liegt die Unterwerfung oft auch darin, sich der Partnerin ganz als Frau anzubieten – von der Bekleidung bis zur analen Penetration.

Submissive Menschen werden auch als „Subs“ oder „Sklaven“ bezeichnet, dominante heißen in der Szene „Doms“ – wer wechselt, ist ein „Switcher“.

Die BDSM-Szene unterscheidet zwei weitere Teilbereiche:

BD - für "Bondage und Disziplin (Schläge)"

SM - für "Sadismus und Masochismus"

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Seite zuletzt geändert am 16.09.2008 um 15:45