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Was ist eigentlich...:

"Aussteuer"


In der Blütezeit des Bürgertums war die Höhe der Mitgift (auch Aussteuer oder Heiratsgut genannt) oftmals ein wichtiger Heiratsgrund - es heißt sogar, dass Mädchen ohne Mitgift kaum Chancen auf eine Ehe gehabt hätten. Eine "standesgemäße" Mitgift belief sich nach heutigem Geldwert in der Größenordnung von über einhunderttausend Euro, gelegentlich wurden aber noch bei Weitem höhere Beträge bis in die Größenordnung von mehreren Millionen Euro ausgelobt. Das Ziel der Mitgift war stets, dass die Ehefrau dem Ehemann niemals finanziell belastete. Die Höhe der Mitgift wurde daher bereits im Ehevertrag festgelegt, der bereits zur Verlobung abgeschlossen wurde.

Aussteuer oder Mitgift?

Im Bürgertum des 20. Jahrhunderts wurden die Begriffe "Mitgift" und "Aussteuer" unterschiedlich benutzt. Da die hohen Geldbeträge als Mitgift wegen der Geldentwertung oft nicht mehr in Frage kamen, wurde stattdessen eine Aussteuer angespart, die aus Hausrat, Kleidung und Wäsche bestand. Das Ziel war auch hier, dass die Ehefrau ihr ganzes leben lang mit derartigen Dingen versorgt war und dem Ehemann in keiner Weise finanziell zur Last fiel.

Versichern der Aussteuer

Als die Lebensversicherungen auf den Todes- und Erlebensfall noch ihre Blütezeit hatten, wurden als begünstigte oft Kinder eingesetzt, damit beim Ableben des Vaters eine Mitgift gesichert war. Eine besondere Versicherung war dabei die "Aussteuerversicherung", bei der die Versicherungssumme auch bei Heirat des Tochter ausgezahlt wurde.

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Seite zuletzt geändert am 28.08.2008 um 08:37