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Verführungen - von der Opferrolle zur Hauptrolle.

Ein Artikel von Sehpferd (c) 2006 by sehpferd

ichts ist so langweilig wie die Gewöhnung. Der erste Sex war aufregend und auch die ersten drei Dutzend Male mögen noch äußerst lüstern und schweißtreibend gewesen sein - aber so nach und bemerkt man doch, dass alles nach den gleichen Mustern abläuft. Nun haben die meisten Menschen einerseits Gelüste, andererseits aber auch Grenzen. Vom Verführer oder der Verführerin wird erwartet, dass sie oder er die Möglichkeiten der eigenen Liebeslust herauskitzelt, dass Grenzen berührt oder überwunden werden - und dass, wer will, alles auf die wilde Entschlossenheit der Verführerin oder des Verführers schieben kann, während man selbst weiter das Unschuldslamm spielen kann: Man ist eben verführt worden.

Früher: Zum Rendezvouz in die Rüstung

"Männer, so schärften die Nachkriegsmütter ihren Töchtern ein, "Männer wollen immer nur das Eine - und haben sie es bekommen, sind sie schneller wieder weg, als du denken kannst".

Das "Eine" war in der Tat nicht leicht erreichbar. Zwar war es nicht mehr unbedingt nötig, als Jungfrau in die Ehe zu gehen, aber mehr als einen oder zwei Partner sollte man als Frau vor der Ehe tunlichst nicht haben - dann galt man als "zu leichtfertig" und die Freundinnen sagten: "Musst du dich an jeden wegwerfen"? Die Jungen jener Tage waren auf genau dieses Bild fixiert: Das "Eine" zu wollen, war eine Sache, es aber auch zu bekommen, eine andere. "Anständige" Bürgermädchen trugen feste, rüstungsähnliche Büstenhalter und ein Kleidungsstück, dass den Unterleib schützte wie ein Panzer: den Hüfthalter. Beim Zugriff verklemmten sich unweigerlich irgendwo die Finger. Selbst für die immer mehr um sich greifenden Partys wusste die Gluckenmutter rat: mindestens halblange Röcke, die Beine immer schön geschlossen halten und die Brüste möglichst vor Blicken verstecken.

Gerade weil die Mädchen so schwer zu "knacken" waren, machten sich die Jungen einen Sport daraus, ihren Widerstand mit Engelszungen, Teufelskrallen und vor allem Alkohol zu brechen. Man tauschte gegenseitig Verführungsrezepte aus - von totsicheren Sprüchen bis zu Rezepten, wie man die Dame der Wahl dazu verleiten konnte, an sonderbare Orte zu gehen, die einen Rückzug erschwerten: Mädchenfallen nannte man das.

Welche Tricks und Winkelzüge man aber auch erdachte - an "das Eine" kamen nur wenige, und der Weg dorthin war lang - man musste die Damen zum Essen einladen, mit ihr das Kino besuchen, artig ins Theater gehen - und wenn es ganz schlimm kam, einen Abend mit ihren Eltern verbringen.


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Seite zuletzt geändert am 17.03.2010 um 17:27