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Cuckold

Der Cuckold – der Dritte spielt den Joker

Ein Artikel von Sehpferd - © 2008 by sehpferd

Cuckold ist ein Spiel, das aus einer Verschwisterung von BDSM- und Swingeraktivitäten entstanden ist – und entsprechend vielfältig sind seine Varianten. Der Grundgedanke besteht darin, dass ein Mann gerne dabei zusehen möchte, wie seine Frau mit einem anderen Mann Geschlechtsverkehr hat – dies ist nicht so ungewöhnlich für eingefleischte Swinger, sodass man sich fragen könnte: Was ist neu daran?

Neu ist vor allem die Variante, dass der Mann dabei gedemütigt wird. Dies ist im Grunde ohnehin der Fall, aber die Cuckold-Szenerie verschärft die Sache noch: Der Mann wird beispielsweise gefesselt oder ihm wird ein Keuschheitsgeschirr angelegt, sodass er tatsächliche Qualen leidet, während die willfährige Ehefrau sich mit dem Lover vergnügt.

Weitere Varianten sind, dass der Ehemann in Anwesenheit des Lovers gepeitscht wird, oder dass ihm die Rolle einer Frau zugewiesen wird, wobei er bisweilen auch als Frau zu agieren hat., besonders dann, wenn die Frau die tatsächliche Macht in der Beziehung ausübt.

Spiel, Realität oder Finktion?

Zunächst einmal sind die meisten dieser Spiele Rollenspiele, also nicht allzu ernst gemeint. Dass in ihnen BDSM-Komponenten stecken, ist unverkennbar – aber diese Spiele haben auch ein gewisses bierotisches Potenzial, das den betroffenen Männern oft entgegen kommt. Dennoch ist „Cuckolding“ zunächst einmal eine erotische Fantasie, dann eine daraus entwickelte pornografische Scheinwelt – und nur ein Bodensatz wirklicher „Cuckolds“.

Tendenziell werden solche Spiele neuerdings auch in Domina-Studios angeboten.

Wer ist der initiator?

In der Realität ist wichtig zu wissen, von wem die Initiative ausging. Dominante, starke und sehr neugierige Frauen können Männer durchaus veranlassen, als „Cuckold“ zu agieren. Zumeist ist es aber der Wunsch des vorgeblich gehörnten Ehemannes, zuzusehen, wie seine Frau „richtig genommen“ wird. Der Liebhaber selbst ist zumeist nur Beiwerk, sozusagen der Joker im Spiel, der sich letztlich beliebig einsetzen lässt: für gewöhnliche Dreier im MMF-Stil ebenso wie für Bi-Aktivitäten.


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Seite zuletzt geändert am 10.08.2008 um 20:18